- „Ein Mischpult ist ein Mischpult, und kein Klärwerk“
- „Ich bin schlank wie ein Reh – oder wie heißt gleich nochmal das Tier mit dem Rüssel?“
- „Schlank wie eine Tanne. Aber auch Tannen haben Äste“.
Man muss Konzert-Concierge oder Mann an den Reglern sein, um solche Bonmots rauszuhauen. Don Done hatte jedenfalls mächtig Spaß mit Mischer Michi und dem Zerberus des Backstage-Bereiches. Wohl dem, der solches Personal am Start hat. Während unser Mastermind das Technik-Battle mit dem Brunnenhof-Sound-Licht-Team souverän meisterte, erschien Per in voller Vorfreude auf das Sitz-Event in feinstem Leinen, sicherten sich die Pünktlichkeitsserienmeister Tom V. und D2 überraschend die „Wer-kommt-als-letzter-Trophäe“, wusste Tom P. von hochrangigem Besuch aus seiner Wiener Heimat zu berichten. Letzterer hatte im Vorfeld noch per Telefonschalte Oli das Wesen von „bpm“ didaktisch erstklassig erläutert, versuchte aber vergeblich mit Andy beim Soundcheck Kontakt aufzunehmen, denn unser Tasten-Mann hat seit geraumer Zeit die Angewohnheit sich mit Ohrstöpseln vom Rest der Bande abzuschotten. Muss wohl an seinen mittlerweile 3 (!) Keyboards liegen. Mehr als Wacker lauschten wir – wie all die Jahre zuvor – beflissen den gestrengen Anweisungen von Dr. Dr. Marcel Begemann, der diesmal aber extrem locker, humorig und gelöst fürs Einhalten der Brunnenhof-Spielregeln sorgte. Nachdem auch der Badeschlappen-Kurzhosen-Soundcheck exakt zur protokollarisch vorgeschriebenen Zeit abgeschlossen war, wussten er und Mischer-Kumpel Michi beim obligatorischen Franziskaner-Besuch so manche Anekdote aus dem Open-Air-Sommer zum Besten zu geben. D2 verpasste den kurzweiligen Beisl-Besuch leider nagetierphobiebedingt, genauso wie Pers betrübte Auslassungen zu „angemachtem Hauskäse“. Während unser Goldkehlchen seiner Sorge um bayerisches Kulturgut Ausdruck verlieh, verspeiste Done genüsslich seinen Obatzdn, um dann als erster wieder zu gehen, um seine Mama mit dem Rollator-Boliden zu überwachen. Braver Bub. Der atemberaubend schöne Sommertag mündete dann schließlich in ein wunderbares Konzert mit gesangsgewaltigem Stehpublikum, komplettem Edelfan-Club (aber wo war der Kuchen Sandra?), Felix Neureuther sowie Ton- und Bildaufnahmen für die Ewigkeit. Danke an alle, die fleißig die Social-Media-Kanäle bestückten, vor allem auch an Karin S., die kurzerhand den Job des Handyfilmens von unserer leider kurzfristig ausgefallenen „Evoula“ übernahm. Weltklasse Aufnahmen, nur über die Länge der Videos müssen wir bei Gelegenheit noch reden. Bleibt uns noch dem reizenden Open-Air-Sommer-Team DANKE zu sagen, vor allem auch Claudia Topel, die es sich nicht nehmen ließ, auf Olis Anfrage hin noch in derselben Nacht das perfekte Reverse-Angle-Bühnenfoto bereitzustellen. Hammer!
Hilmar, wir kommen wieder. Ganz bestimmt. Einfach zu schön diese Konzert-Location.