Ottobrunn die dritte! Nach Regen satt vor 2 Jahren, besten Sommerwetter in letzten Jahr, drehte das Klima-Glücksrad wieder auf Wasser anstatt auf Sonne. Von ersterem gab es satt, doch genauso wie vor 24 Monaten zeigten sich die Vorstädter als regenfest und extrem feierwütig. Dabei standen die Vorzeichen unmittelbar vorm Gig diesmal gar nicht gut. Dauerspaßvogel D2 hatte einen echten bad-hair-day erwischt und grummelte entsprechend vor sich hin, kulinarisch gab es – abgesehen vom fett bestückten Backstagekühlschrank) – das zweite Downgrade hintereinander (wir mussten uns an den Buden mit Gutscheinen bewaffnet anstellen), und zwischen Per und Oli flogen backstage beiderseitig enorm „Selbstbewusst“ vorgetragen mächtig die Fetzen. Der Ambros-Song, der nicht wie geplant zum Soundcheck wiederholt wurde und Stein des Anstoßes war, wurde dann kurzerhand unter Dones gütiger Mediatoren-Aufsicht aus dem Programm gestrichen. Die Streithähne sahen dann auch im Beisein von Lieblingsmischer Bernd fix ein, dass 3 Minuten Gefiedel keinerlei schwerwiegenden Beef wert sind und reichten sich umgehend wieder die Hand. Echte Typen eben. War das Backstage-Donnerwetter schnell verflogen, so machte der Himmel pünktlich zum ersten Song komplett die Schleusen auf. Wer jetzt dachte, das würde der Party schaden, der sah sich enorm getäuscht. Unter Ponchos, Regenschirmen und Pavillons machte das ottobrunner Publikum seinem Ruf der allerhartgesottensten Feierbiester mehr als alle Ehre. Wir können nur immer wieder DANKE sagen für diesen immer wieder unglaublichen Support. Die Belohnung gab’s dann im zweiten Set, das nicht nur komplett regenfrei über die Bühne ging, sondern auch eine unfassbare Energie- und Gesangsgewalt zwischen Band und Fans bereithielt. Danke auch Veranstalter Horst, der das Für-immer-jung-Handylichtspektakel in Ton und Bild festhielt. Und natürlich DANKE and Edelfan Sandra und Co., die wieder mit einer Austria-Fahne aufwartete. Bleibt noch dem Licht- und Pyroteam sowie Mischer Bernd zu danken, der bislang als einziger Mischer weit und breit das Klangbild der Takamine P7 zu schätzen wusste. Edelfan-Aspirant Michi wusste um deren auditiven Mehrwert ohnehin schon immer, wie seine unmissverständliche WhatsApp-Nachricht belegte. Insgesamt war die Stimmung so überbordend gut, dass wir nach dem Konzert alle Mühe hatten, eine von der Musik beseelte Truppe davon abzuhalten, den Backstage-Bereich zu entern um Fotos mit uns zu machen. Wäre D2 nicht missmutig in seinem Liegestuhl weggedöst, er wäre stolz auf Olis Zerberusfähigkeiten gewesen. Fazit: Ein phantastischer Abend, und wir kommen natürlich gerne wieder Horst! Nur übers Essen müssen wir reden.
21.03.2025 – Marthabräu, Fürstenfeldbruck
Zur Abwechslung mal wieder ein Premieren-Gig. Marthabräu FFB, Starkbieranstich, Kabarettist Ludwig W. Müller, und wir mittendrin. Festlich geschmückt empfing uns