07.02.2026: Stockwerk (Gröbenzell)

„Oh wie ist das schön, oh wie ist das schön! Sowas hat man lange nicht geseh’n, geseh’n, geseh’n.“ Dieser Fangesang klingt uns wohl noch monatelang in den Ohren. Leute, Ihr seid einfach der pure Wahnsinn! Nach einer viel zu langen Spielpause traten wir mit viel Vorfreude laut Per „zum gefühlt 48 Mal“ im Stockwerk zu Gröbenzell an. Wir hatten den Laden in den letzten Jahren dann wohl doch derart gerockt, dass Veranstalter Thomas alias „Breiti“ kurzerhand beschloss die Bestuhlung des Saals komplett wegzulassen. Gut so, denn ca. 400 wildentschlossene Feierbiester verwandelten die einmalig schöne Location in eine Party-Area, die ihresgleichen sucht. Wir sahen viele neue Gesichter, und bis auf Tatti (wo bist du?) und Marianne (gute Besserung!) war der Edelfanclub selbstredend komplett anwesend und übertraf sich mal wieder selbst. Club-Chefin Sandra hatte mal eben eine Kerze inklusive Musiknotationsgebäck dabei und verhalf Andy zu einem wohl einmaligen Geburtstagsständchen live auf der Bühne. Unser Tastenmann war sichtlich gerührt und verschlang die feinen Gebäckteilchen gemeinsam mit uns im legendären Backstage-Bereich. Dort lehnte Don Done aus unbekannten Gründen Olis Espresso-Service ab, dafür gab es wieder viel zu spätes, aber schön auf Tellern angerichtetes Essen, und Chefroadie D2 kümmerte sich TV-affin wie kein Zweiter wieder routiniert um die Sicherstellung des Sportschau-Genusses. Der gute Mann kümmerte sich ehhhhhhh wie eh und je einfach um alles, inklusive Aus- und Einpackservice. Demnächst wird er uns bei An- und Abfahrt wohl auch noch valet-mäßig die Autoschlüssel abnehmen und fürs korrekte Parken sorgen. Wie man über Schlüssel wacht, ist ihm seit Stockwerk-Backstageraum-Zeiten ohnehin geläufig. Das nächste Level kann er allerdings nur erreichen, wenn er uns nach dem Gig Schnitzelsemmeln reicht. Diese neue Messlatte rief unversehens Karin Ittlinger mit einer sensationellen Raubtierfütterungsaktion ins Leben. DANKE DANKE DANKE Karin. Da hatte Oli wohl einmal zu laut über Post-Gig-Jieper gejammert. Apropos jammern: Nach dem Toolwood-Pitchknopf-Debakel war der Akustikgitarrenmann das Gejaule leid und setze flugs Tom V.‘s Vorschlag über Anschaffung einer zweiten P3 in die Tat um. Südafrika und Gitarrenverkäufer Gideon in Kapstadt sei es gedankt. Fast-Edelfan und Takamine-Profi Michi kann sich jetzt endlich Hoffnung auf die ersehnte P7 machen. Er muss nur das Gebot stimmig erhöhen. Mastermind Don Done hielt dann im Aufzug in Bild und Ton fest, was die P3 unverstärkt kann.
Was gibt’s noch zu erzählen: Ach ja, Christina und Co. meinten 30 Minuten vor Anpfiff noch Karten ergattern zu können, obwohl das Ding seit Monaten ausverkauft war. Ein Hoch auf den, der die Telefonnummer eines Bandmitglieds hat, auch wenn es diesmal nicht für „Kalt und Kälter“ gereicht hat. Ein noch höheres Hoch auf die gute Seele „Monti“, der sich mehr und mehr zu unserem Lieblingsmischer entwickelt. Diesmal hat er kurzerhand den Haus-Tonmann, davon überzeugt, dass der das Licht macht und er selbst sich um das Mischpult kümmert. Formidable Idee, denn kaum war Monti am Start, gab’s kein Fiepen mehr und wir hatten flugs unsere eigenen Monitore vor den Lauschern. Was Monti an den Reglern kann, kann Per mit dem Publikum. Das Goldkehlchen erwischte mal wieder einen Sahnetag und schraubte nicht nur die Applausdezibel in die Höhe, sondern sorgte nebenbei für ein formidables Lichtermeer bei „Bergwerk“. Ob ihm das mit den Handylämpchen irgendwann mal jemand gesteckt hat? Außerdem war er genauso wie die linksseitige Bandfraktion ventilatormäßig klar im Vorteil. Die rechtsseitige muss noch an der Belüftungsqualität arbeiten. Wahrscheinlich grätscht da ja aber wieder von ganz alleine D2 rein. Das Get-together nach dem Konzert hielt abschließend das, was die Stimmung zuvor versprach. Es gab nach über 20 Jahren nicht nur ein Wiedersehen mit dem Ex-Kollegen und Fürstenfeld-Wünscher Jochen, sondern auch ein formidables Abtauchen in der Kellerbar des Stockwerks. Da Karin I. partout nicht die letzte sein wollte, Christina F. schon gegangen war und die Edelfanfraktion die Austria-Fahne nicht nochmal auspackte, gaben wir unser Bestes und bespaßten die kultige, unterirdische Bar. Umso klarer, klarer geht’s nicht: WIR KOMMEN WIEDER!

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